Der Faktencheck zu den bekanntesten Forex Strategien

Bevor Anleger in den Forex-Handel einsteigen, sollten sie sich nicht nur gute Kenntnisse über den Finanzmarkt aneignen, sondern sich auch mit verschiedenen Handelsstrategien beschäftigen. Auch wenn der Handel mit Devisen allgemein als risikoreich und hochspekulativ gilt, gibt es dennoch einige eher konservative Vorgehensweisen, die das Risiko reduzieren können. Einer der wichtigsten Punkte herbei ist der Broker Vergleich.

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Broker
FXCM
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82/100
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Broker
FXFlat
Hebel
1:200
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0,3 Pips
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80/100
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Broker
markets.com
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forex trading strategienAls Basis stehen die technische, die fundamentale und die Chart-Analyse zur Verfügung. Manuelle Forex Strategien arbeiten mit Indikatoren, aber ohne Charts. Es gibt voll- und halbautomatische Strategien, die von Brokern und im Social Trading angeboten werden. Trader können automatische Strategien selbst erstellen oder bestehende übernehmen und weiterentwickeln. Die Fundamentalanalyse ist eine sehr ausführliche Forex Strategie, denn sie befasst sich mit „Ursache und Wirkung“ und fragt nach den Gründen für eine Kursentwicklung und leitet daraus Muster und Zusammenhänge ab. Trader sollten neue Handelsstrategien auf einem Demokonto ausprobieren. Handelssignale und Indikatoren müssen immer im Zusammenhang betrachtet werden, um zum Erfolg zu führen. Ein effizientes Risikomanagement beinhaltet Stop- und Limit-Orders.

Die wichtigsten Forex Strategien im Überblick

Fundamental- und technische Analyse

Die meisten Strategien basieren auf der fundamentalen oder der technischen Analyse. Die Fundamentalanalyse gilt als vergleichsweise konservativ, weil der Trader Fakten, Zahlen und Marktnachrichten auswertet und sie in Zusammenhang mit dem Kursverlauf der gehandelten Währungen bringt. Ein Anleger vertraut zum Beispiel auf den Handel mit US-Dollar, wenn die Nachrichten von einer guten Wirtschaftsentwicklung in den USA berichten und demzufolge von einem Kursanstieg der Landeswährung auszugehen ist. Mit der Chart-Analyse vertraut der Trader auf die historischen Kursverläufe und leitet daraus einen Trend für einen Kursanstieg oder einen Kursabstieg ab. Es handelt sich um eine optische Darstellung, da Charts zum Beispiel als Candle-Sticks oder in Linien dargestellt werden. Die technische Analyse ist komplizierter, denn sie basiert auf mathematischen Algorithmen.

„KISS“-Strategie

fx strategieAnfänger sind gut beraten mit der „KISS“-Strategie. Diese Abkürzung steht für „keep it simple and stupid“. Kurz übersetzt bedeutet dies, je einfacher eine Strategie aufgebaut ist, umso besser. „Kiss“-Trader verlassen sich vorzugsweise auf Ausbruchs- oder Trendstrategien, wobei sie kurzfristige Kursausbrüche (Kontra-Trend) oder längerfristige Kurstrends für ihre Trades verwenden. Die Indikatoren hierfür sind einfach nachvollziehbar, zum Beispiel anhand von Realtime-Kursen, mit denen kurzfristige Ausbrüche und längerfristige Trends leicht verständlich dargestellt werden. Dennoch sollten Anfänger bei kurzfristigen Kursausbrüchen vorsichtig sein, denn die Gründe hierfür können durchaus verschiedener Natur sein. Es handelt sich um eine Trendumkehr, bei der sich der Kurs entgegen dem Markttrend entwickelt. Hier gilt es, mit den richtigen Indikatoren, zum Beispiel RSI, den richtigen Einstiegspunkt zu finden. Neben Brokern stellen auch verschiedene Branchenseiten Echtzeitkurse mit Diagrammen, Tageshochs und Tagestiefs sowie Trend-Vergleiche mit den vorhergehenden Tagen zur Verfügung. Wer im Suchlauf die Begriffe Realtime-Kurse oder Kursentwicklung und das gehandelte Finanzprodukt eingibt, wird garantiert fündig.

Manuelle Handelsstrategien

Manuelle Handelsstrategien sind insbesondere für erfahrene und Vollzeit-Trader geeignet, denn sie überwachen jeden ihrer Handelsschritte auf dem Bildschirm. Sie setzen ihre Position und Indikatoren selbst und werten über längere Zeiträume Marktnachrichten, Marktdaten, Trends und Charts aus, ohne sich dabei auf automatisierte Verfahren zu verlassen. Oft haben diese Vieltrader mehrere Bildschirme gleichzeitig im Blickfeld. Anleger können die manuelle Strategie natürlich auch mit der Fundamental-Analyse oder der technischen Analyse sowie weiteren automatisierten Tools kombinieren, um Handelssignale auszulösen. Die manuelle Strategie setzt keine Stop- und Limit-Orders, da sich die Trader alleine auf ihr Urteilsvermögen verlassen. Sie reagieren auf Kursentwicklungen auf der Basis der von ihnen gesammelten Informationen, was höhere Gewinne ermöglicht, aber auch höhere Risiken involviert.

Automatisierte Handelsstrategien

Automatisierte Handelsstrategien werden von allen Brokern angeboten. Die Anleger können diese übernehmen, erweitern oder selbst welche erstellen. Die meisten Trader verlassen sich jedoch vorzugsweise auf das Angebot der Broker in Form von Charts und verschiedenen Analysemethoden, um Handelssignale zu setzen und das Risiko durch Stop- und Limit-Orders zu begrenzen. Individuelle Strategien sind vorzugsweise im Social Trading anzutreffen. Trader profitieren von dem Wissen der Experten, indem sie erfolgreiche Strategien von den Top Tradern (Signalgeber) komplett oder teilweise in ihr eigenes Depot übernehmen. Automatisierte Handelsstrategien sind jedoch keine Garantie für ein erfolgreiches Trading, denn ganz ohne Marktkenntnisse und Auswertung der vorliegenden Daten geht es doch nicht. Das automatisierte Handeln ist lediglich dazu gedacht, den Anlegern das Trading zu erleichtern. Die meisten Broker arbeiten mit dem branchenüblichen MetaTader 4, mit dem Trader den Expert Advisor einsetzen.

forex strategieMit der vollautomatischen Handelsstrategie werden nicht nur die Handelssignale vorgegeben und Positionen durch Stop- und Limit-Orders automatisch geschlossen, sondern es werden tatsächlich Handelsaktivitäten ausgeführt. Sobald das Programm positive Handelssignale erkennt, wird ein Kauf oder Verkauf entsprechend der vorgegebenen Präferenzen ohne Mitwirkung des Traders ausgelöst. Bei halbautomatisierten Handelsstrategien können Trader die angebotenen Strategien übernehmen, diese modifizieren oder den Austritt aus der Position selbst bestimmen. Erfahrene Anleger kombinieren diese Strategien mit weiteren Indikatoren, um sie an ihr persönliches Risikomanagement anzupassen.

Fazit

Anleger profitieren von steigenden und fallenden Kursen, indem sie immer ein Währungspaar handeln. Sie kaufen eine Devise, während sie eine andere verkaufen. Unabhängig davon, ob Trader auf steigende oder fallende Kurse setzen, ist es wichtig, überlegt und mit den richtigen Strategien an den Devisenhandel heranzugehen, um das involvierte Risiko zu reduzieren. Die ideale Handelsstrategie berücksichtigt den individuellen Anlagehorizont in Kombination mit geeigneten Analysetools und einem optimalen Risikomanagement durch Stop- und Limit-Orders. Darüber hinaus sollten Anleger psychologische Effekte wie Angst, Nervosität und Gier nicht unterschätzen.

Die Angst vor Verlusten und Risiken darf das Forex-Trading nicht einschränken, da eine umgehende Reaktion auf eintretende Veränderungen sonst nicht möglich ist. Die Anleger müssen es hinnehmen, wenn sich die Märkte einmal gegen sie bewegen und Verluste wegstecken können, denn ohne Verluste und ein gewisses Risiko sind keine Gewinne möglich. Gleichzeitig dürfen erfolgreiche Trades die Anleger nicht zu unüberlegten Handlungen führen. Die Gewinn- und Verlust-Chancen müssen stets gegeneinander abgewogen werden, auch sollte nie mehr als 5 Prozent des Handelskapitals auf eine Position gesetzt werden. Die Faktoren Kapitaleinsatz, Hebel und Margin müssen in Relation zu der gesamten Kapitalsumme auf dem Handelskonto stehen. Stop- und Limit-Orders sollten immer gesetzt werden. Wer diese Punkte beachtet, minimiert sein Verlustrisiko und vermeidet eine Nachschusspflicht (Margin Call). Außerdem sollte man sich reichlich überlegen welcher der vielen Anbieter der beste Fx Broker für einen selbst ist. Weiters sollte man den Fx Broker im Vergleich testen sowie einen Broker Test durchführen.

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